Workshop Coswig 2015

Erstellt: Donnerstag, 03. Dezember 2015 15:10
Geschrieben von Lutz Martschei

Die Teilnehmer des ACC-AusflugsVom Freitag, dem 21.8.2015 bis Sonntag, dem 23.8.2015 führte uns die „Reise“ wieder in das Feriencamp Coswig am Rande des Flämings. 40 Karnevalisten waren in diesem Jahr dabei. Neben ersten Vorbereitungen auf die neue Session hatten wir bei verschiedenen sportlichen Aktionen viel Spaß.

Pünktlich 15.00 Uhr beluden wir den Transporter, gesponsert von der Firma Bodo Wenzel aus Zörnigall. Heiko packte das Lenkrad und wir rollten ab. Beim Ausladen halfen viele Hände, so dass wir danach ganz flott in die Fluten des Badesees springen konnten. Denn der Sommer hatte uns wettermäßig voll gepackt.

Die Verpflegung hatten wir nach bewährtem Muster organisiert. Natürlich wieder einmal zu reichlich. Abends, sowohl Freitag als auch Sonnabend, wurde der neue Grill angeworfen. Der hatte die Heizleistung einer 52er Güterzugdampflokomotive. Hier fungierten als Heizer Heiko, Guido Martschei und Torsten. Des Technikteam bestehend aus Charlie, Olli und Daniel bauten unsere  Ton- und Lichtanlage auf und unterhielten uns bis in die Nacht hinein mit Musik für jedermann.

Der Sonnabend war sportlich geprägt. Es stand eine Paddeltour an. Sie führte 20 Kanuten von Wittenberg nach Coswig, und zwar auf der Elbe. 14 Mädchen der Tanzgruppen sowie Gabi, Ulf, Grit, Eugen, Karin und Annett peitschten die Wellen unseres heimatlichen Stromes. Manfred Bühnemann begleitete die Truppe als verantwortlicher Rettungsschwimmer. Nach ca. 4stündiger muskelaufbauender Paddelei trafen alle wohlbehalten an der Anlegestelle ein. Einige unfreiwillige Badeeinlagen beim Einsteigen in die Boote ließen sich nicht vermeiden.

Die Zurückgebliebenen widmeten sich im Lager der Kreativität. Lehnerts und Martscheis hatten eine tolle Bastelei vorbereitet. Es galt ausgesägte Rohlinge aus Sperrholz so zu bemalen, dass man schlussendlich einen Fuchs, eine Dachs und einen Waschbär erkennen konnte. Das schafften dann auch alle daran interessierten. Edeltraud traktierte in dieser Zeit ihren Stickrahmen. Die „Nichtkanuten“ gingen zwischendurch zum Mittagessen. Laut Absprache sollte es Gulasch mit Rotkohl und Klößen geben. Daraus wurden Spirellis mit „Hilfsgulasch“ übler Art mit Milchreis als Kompott. Das haben wir beim Chef natürlich kritisch angesprochen.

Ca. 16.00 Uhr holten wir unsere Kanuten ab. Die Mädchen hatten noch die Kraft ihre Tänze zu üben und der Elferrat traf sich zur ersten Beratung in der 38. Session. Hier zurrten wir das Motto fest:

„Der Zirkus kommt – Manege frei, für jung und alt ist 'was dabei“

Wir legten fest, dass die nächste Beratung am 9.9.2015 in Abtsdorf stattfindet. Gabi führte an diesem Nachmittag das erste Mal Protokoll bei einer Elferratssitzung.

Der Samstagabend verlief deutlich ruhiger als der Abend zuvor. Die Anstrengungen hatte doch ihre Spuren hinterlassen. Am Nachmittag unternahmen die Jungs unserer Polizei einen Ausflug mit einem Boot auf dem benachbarten See. Die Bootsfahrt verlief nicht ganz planmäßig, so dass man das gekenterte Wasserfahrzeug mit vereinten Kräften wieder auf Kiel legen musste. Nach dem wirklich tollen Frühstück hieß es aufräumen und die Abfahrt vorbereiten. Alle halfen mit und so trafen wir gegen 12.00 Uhr wieder in Abtsdorf ein.

 

 
Sven & Daniel